Aktuelles

Öffentliche Vorträge


Neue Therapiemöglichkeiten _dsc0040
bei Hörsturz, Schwindel und Tinnitus

Erfolgreiche Kombinationsbehandlung von Schulmedizin und TCM
(Traditionelle Chinesische Medizin)··

Patientenseminar in Düsseldorf
Fr. 04.05.2012, 18 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei


Hotel Holiday Inn City
Graf-Adolf-Platz 8-10
40213 Düsseldorf

Referentin: Frau Dr. Brigitte Prem

Der Patientenvortrag soll Betroffene über die Zusammenhänge der Erkrankungen aufklären und über neue Behandlungsmöglichkeiten informieren. Im Anschluss besteht ausreichend Zeit für persönliche Fragen.

Tinnitus, Schwindel und Hörstörungen haben sich zu den neuen Volksleiden des 21. Jahrhunderts entwickelt und die Tendenz ist leider steigend. Besonders alarmierend ist hier die Tatsache, dass die Betroffenen immer jünger werden. Ein großes Problem ist die ständig zunehmende Geräuschkulisse beispielsweise im Straßenverkehr, auf Tanzveranstaltungen und die heute so übliche Dauerbeschallung mit MP3-Playern. Aber auch eine vermehrte seelische Anspannung in Beruf oder auch Freizeit schlägt vielen Betroffenen auf die Ohren, und sehr oft sind hier Frauen betroffen. In Folge dessen nimmt die Schwerhörigkeit zu, auch Ohrgeräusche und Schwindel treten öfter auf. Doch was kann man dagegen tun?

Tinnitus
Es brummt oder klingelt im Ohr, auch ein Piepen tritt oft auf. Wer Glück hat, der hat diese Geräusche nur auf einem Ohr, oft sind aber auch beide Ohren betroffen. Geschätzte acht Millionen Deutsche haben heute mehr oder weniger oft Ohrgeräusche, rund eine Million davon muss sich in ärztliche Behandlung begeben. Zu den Auslösern zählen Lärm, Stress und Gefäßverkalkung, aber auch Probleme mit der Halswirbelsäule können auslösend sein.
Jeder hat es schon einmal gehabt, es piept im Ohr. Das ist auch nicht weiter schlimm, wenn es nicht zu einem Dauerton wird. Dann sollte man umgehend zum Arzt gehen, denn gerade in den ersten drei Monaten sind die Heilungschancen sehr gut. Halten diese Geräusche länger als sechs Monate an, dann gelten sie als chronisch und die Behandlung wird schwierig. Die erste Hilfe sind hier Infusionen mit Kortison oder auch Blut verdünnenden Mitteln. Die Sauerstoffversorgung im Innenohr wird gesteigert, so können sich die Hörzellen wieder erholen. Das Phantomgeräusch Tinnitus ist eine Hörempfindung, die nicht durch ein akustisches Signal ausgelöst wird. So gibt es derzeitig einige neue Behandlungsstrategien, die im Vortrag detailliert vorgestellt werden.·

Schwindel
Gleichgewichtsprobleme äußern sich vielfältig. Schwindelgefühle zählen zu den Kernsymptomen zahlreicher Störungen und Erkrankungen. Wer unter Schwindel leidet, ist kein Einzelfall. Jeder zehnte Patient beim Hausarzt klagt über Schwindelgefühle. Bei den älteren nehmen Störungen im Gleichgewichtssystem dann noch einmal deutlich zu.

Schwindel ist ein Alarmzeichen des Gehirns, ein Hinweis darauf, dass eine Störung im engeren oder weiteren Bereich des Gleichgewichtssystems vorliegt. Außergewöhnliche, aber an sich harmlose Reize wie etwa eine schnelle Karussellfahrt können das System kurzfristig irritieren, unterschiedliche Krankheiten jedoch seine Funktion auch nachhaltig beeinträchtigen. Dazu gehören Erkrankungen im Innenohr und im Gleichgewichtszentrum im Gehirn ebenso wie Nervenentzündungen, Herz-Kreislauf-Störungen, Stoffwechselerkrankungen, Halswirbelsäulenprobleme oder psychische Leiden. Auch natürliche Abnutzungserscheinungen im Alter spielen eine Rolle. Die große Palette möglicher Auslöser zeigt, wie sehr das Funktionieren unserer Balance von der Gesundheit anderer Körpersysteme abhängig ist.

Hörsturz
Auch der Hörsturz ist heute weit verbreitet. Wenn sich das Radio anhört, als wäre es in Watte gepackt, oder man das Telefonklingeln nicht mehr hört, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass man einen Hörsturz erlitten hat. Meistens tritt dieser Verlust des Hörvermögens einseitig auf und ist auch oft von Ohrgeräuschen und Schwindel oder Druckgefühlen im Ohr begleitet. Wodurch dieser Hörsturz wirklich ausgelöst wird, darüber ist sich die Wissenschaft noch nicht wirklich klar geworden. Die Betroffenen sind aber immer sehr stark seelisch angespannt, dadurch werden die Blutgefäße von den Stresshormonen eng gestellt, und so wird das Innenohr vorübergehend nicht ausreichend durchblutet. Wer nicht nach 24 Stunden einen HNO-Arzt aufsucht geht das Risiko ein, den raschen Behandlungserfolg aufs Spiel zu setzen.

Kombination der Schul- mit der Komplementärmedizin
Auf den ersten Blick erscheint es ja unvereinbar: Die naturwissenschaftlich orientierte westliche Medizin mit ihrem Bestreben, ursächliche Zusammenhänge herzustellen und die Dinge nach Möglichkeit zu messen oder zu wägen, und die jahrtausende alten östlichen Heilkünste, die sich nicht an Krankheitsbildern orientieren, sondern am Bewahren der Gesundheit und die Hauptursache für Krankheit in Disharmonien auf energetischer Ebene sehen.
Immer mehr beginnt sich aber die Erkenntnis durchzusetzen, dass die Nutzung beider Systeme viele Vorteile bietet: Vor allem für Patienten ist es schließlich kaum erheblich, ob Ost- oder Westmedizin, wenn das Leiden nur verschwindet oder gelindert wird. Nun beginnen auch immer mehr aufgeschlossene Wissenschafter und Ärzte, sich für eine Integration östlichen Heilwissens in den westlichen Medizinkanon zu engagieren.


Öffentliches Patientenseminar von 18 Uhr bis 20 Uhr, am Mittwoch, 28. September 2011
im Tagungszentrum des St. Marien Krankenhaus in Ratingen


„Schnarcher leben gefährlich“

Krankheiten die im Schlaf entstehen

Referentin: Frau Dr. Brigitte Prem, HNO Fachärztin, Düsseldorf


Inhalt des Vortrags

- Schnarchen, Schlafstörungen und Schlafapnoe
- Gesundheitliche Gefahren für Kinder und Erwachsene
- Ursachen und Auswirkungen
- moderne Diagnostik und neue Behandlungsmöglichkeiten
- Kombination von Schulmedizin und TCM


Schnarcher leben gefährlich
„Als wir noch in Höhlen lebten, mussten die Männer schnarchen, um wilde Tiere von ihren Frauen fernzuhalten." … über Menschen, die schnarchen, werden gerne Witze gemacht. Dabei ist Schnarchen alles andere als eine scherzhafte Angelegenheit. Lautes Schnarchen kann vielmehr ein ernst zu nehmendes Anzeichen für schlafbezogene Atmungsstörungen.

Wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, sich zum Thema „Schnarcher leben gefährlich“ umfassend zu informieren und laden Sie hiermit herzlich zu unserem Patientenseminar am Mittwoch, den 28. September 2011 um 18:00 Uhr ins Tagungszentrum des Ärztehauses am St. Marien Krankenhaus, Mülheimer Straße 37, in 40878 Ratingen ein. Referentin des Abends ist HNO-Fachärztin Fr. Dr. med. Brigitte Prem, Düsseldorf

Schafstörungen
Etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung leiden an Schlafstörungen und zehn bis 20 Prozent an Tagesmüdigkeit. Das bedeutet: Etwa acht bis zwölf Millionen Menschen in Deutschland sind nicht ausgeruht und fühlen sich tagsüber müde und kaputt. Das birgt ganz besondere Gefahren- den Sekundenschlaf. Heute wissen wir, das eine wachsende Anzahl von Menschen an chronischen Schlafstörungen wie dem mit Atempausen verbundenen Schnarchen leidet-. oft ohne es zu wissen.

Schnarchen
Das Geräusch des Schnarchens entsteht, wenn man im Schlaf durch den geöffneten Mund atmet und so, das erschlaffte Gaumensegel in Schwingungen gerät. Ist die Nasenatmung behindert, sei es durch vergrößerte Rachen- bzw. Gaumenmandeln, durch eine Nasenscheidewandverkrümmung, durch einen starken Schnupfen oder auch durch eine Allergie. Es kann aber auch sein, daß die Nasenatmung einwandfrei möglich ist, daß im Schlaf aber die Backenmuskeln erschlaffen und so den Unterkiefer herabsinken lassen.

Da sollten Sie hellwach werden
Wenn Sie selbst ständig müde sind, tagsüber schnell im Sessel einschlafen und sich ohne sonstige Gründe nicht fit fühlen, oder dieses an Patienten beobachten, stellen Sie die Frage: "Schnarchen Sie?". Wenn die Antwort "Ja" lautet, sollte ein Schlafscreening erfolgen. Das kann Leben retten!

Schnarchen bei Kindern
Schnarchen bei Kindern ist zwar süß, sollte aber unbedingt als Alarmsignal bewertet werden. Wenn das Kind erkältet ist, kann es nur die verstopfte Nase sein, die die lustigen Geräusche macht. Aber liegt keine Erkältungserkrankung vor, so sollte der Kinderarzt unbedingt zuerst einen HNO-Kollegen und bei negativem Befund einen Schlafmediziner heranziehen. Denn 0,7 bis zwei Prozent aller Kinder leiden unter einer obstruktiven Schlafapnoe, bei den zwei- bis fünfjährigen sind es zwei Prozent, bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom 25 Prozent. In einer aktuellen Studie konnte in einer Schülergruppe mit durchschnittlichen Leistungen sogar bei 18 Prozent der Kinder eine OSA nachweisen werden.

Krankheiten, die im Schlaf entstehen
Abgesehen vom Geräusch- und damit Störfaktor ist Schnarchen dann pathologisch, wenn Atempausen, also so genannte Apnoe-, mit einer hiermit verbundenen Sauerstoffmangelversorgung einhergehen. Je nach Häufigkeit dieser Atemnotattacken können sich der Schweregrad und die Art der Folgeerkrankung(en) ausrichten. Generell gilt, so die Schlafforscher in diversen Publikationen, dass bis zu zehn Atemaussetzer pro Stunde oft noch unbedenklich sind, viele Patienten haben aber 25 und mehr, was unbedingt ärztlicher Beachtung bedarf. Wie schon oben angesprochen, tritt eine Schlafapnoe nie plötzlich auf, sondern die Erkrankung ist schleichend.

Sekundenschlaf im Straßenverkehr
Aber auch der Schnarcher selbst kann sich um seinen eigenen Schlaf bringen. Der Körper findet keine Ruhe und wird immer und immer wieder aufs Neue geweckt. Das Wort „Sekundenschlaf“ ist ein großes Stichwort. Denn den so genannten Sekundenschlaf haben Menschen die unter Schlafmangel leiden. Sie schlafen dann tagsüber aus Gründen der Übermüdung einfach ein- zwar nur für ein paar Sekunden- doch am Fahrzeugsteuer kann das ungeahnt schlimme Folgen nach sich ziehen. Deshalb sollten Sie unter keinen Umständen das Ihrige oder das Leben Dritter leichtfertig aufs Spiel setzen.

Refluxkrankheit (Entzündung der Speiseröhre)
Fast 30 Prozent der Bevölkerung leiden unter Sodbrennen, das oft nachts auftritt, chronischer Heiserkeit oder Schluckstörungen. Diese werden meist durch Selbstmedikation behandelt, einfach nicht beachtet oder so hingenommen. Erst bei schwerwiegenderen Lebenseinschränkungen wird der Arzt konsultiert. Da der Mageninhalt beziehungsweise die darin enthaltenen Säuren im Verdauungstrakt unterschiedlich hoch aufsteigen können, können die Symptome stark differieren. Schmerzen im Brustbereich, ein übler Geschmack im Mund, die gerötete Rachenschleimhaut bis hin zu verätztem Zahnschmelz sind möglich. Auch haben Mediziner schon Gallensäure in Nasennebenhöhlen sowie in den Gehörgängen gefunden. Letzteres war schließlich die Ursache für eine therapieresistente Otitis media. Diese Aufzählungen zeigen, wie wichtig es ist, Patienten nach ihrem Schlaf- beziehungsweise Schnarchverhalten zu befragen.

Diabetes
Patienten, die Gefahr laufen, einen sekundären Diabetes zu entwickeln, zeigen einen plötzlichen Anstieg der Atemaussetzer. Werden diese erkannt und die Obstruktion behoben, so kann unter Umständen die Stoffwechselerkrankung vermieden werden. Untersuchungen zu dieser Thematik laufen, evidenzbasierte Ergebnisse liegen jedoch noch nicht vor.

Herz- und Kreislauferkrankungen
Herz- und Kreislauferkrankungen sind die häufigsten Begleiterscheinungen einer nächtlichen Schlafapnoe. Damit sind sie aber auch die schwerste Form aller Folgen der Atempausen, denn ihre Sterblichkeitsrate nach acht Jahren liegt bei nahezu 40 Prozent. Die Schlaganfallgefährdung von Apnoepatienten ist sieben Mal höher als die der Allgemeinbevölkerung. Ebenso ist bei diesen Patienten eine fünf Mal häufigere Durchblutungsstörung des Herzmuskels zu beobachten, und die Hälfte aller Apnoepatienten leidet an Herzrhythmusstörungen, zu hohem Blutdruck oder anderen Erkrankungen des Herzmuskels. Heute steht man dass nächtliche Atmunggsstörungen einen erheblichen Ursachefaktor des Hypertonus darstellen und das Krankheitsbild trotz Medikation erheblich verschlechtert wird. Es empfiehlt sich daher immer, unterstützend zu Blutdrucksenkern auch eine Schlafapnoetherapie einzuleiten.

Diagnose und Therapie
Eine umfangreiche Anamnese bildet den Anfang der großen interdisziplinären Diagnostik. Dabei wird nach besonderen Stresserscheinungen, Müdigkeitsattacken während des Tages und vielem mehr gefahndet. Blutuntersuchungen geben Aufschluss über die Sauerstoffsättigung des Blutes, den Hormonstatus und mehr. Eine Herz/Kreislaufuntersuchung ist unerlässlich. Nicht unerheblich ist die Bestimmung des Body-Mass-Index (BMI), der Aufschluss über die Fettanteile im Körper des Patienten gibt. Die HNO-Medizin sucht nach raumfordernden Veränderungen, wie Ödemen, im Nasen-Rachenbereich. Anschließend geht es dann ins Schlaflabor, wo sämtliche Parameter gemessen und aufgezeichnet werden. Die Auswertung am anderen Morgen durch den Schlafmediziner gibt dann Auskunft darüber, welchen Grad der Apnoe der Patient hat und wird in Absprache mit dem behandelnden Schlafmediziner und HNO Arzt die individuelle Therapie entwickeln. Eine Therapiekontrolle ist unbedingt in regelmäßigen Abständen nötig. Die Kosten für eine Untersuchungsnacht im Schlaflabor sind nicht unerheblich, werden aber, wenn eine begründete Indikation besteht, von den Kassen übernommen.

Behandlungsmöglichkeiten der Schlafapnoe
- Störung der Nasenatmung beheben (Tonsillektomie oder Adenotomie,
Septumplastik oder Ähnliches).
- Schlafposition ändern und Kopf hochlagern.
- Gewicht reduzieren, besonders bei starkem Übergewicht,
da Atmung und Herztätigkeit beeinträchtigt werden.
- ambulante Laserbehandlung der Gaumenmandeln
- Oft hilft eine Protrusionsschiene, die den Unterkiefer in eine nach vorn geführte Stellung bringt.
Damit ist Platz für die erschlaffte Zunge geschaffen.
- In schweren Fällen hilft die kontinuierliche positive Überdruckbeatmung (nCPAP) über eine
individuell angepasste Atemmaske.

Kombination der Schul- mit der Komplementärmedizin
Auf den ersten Blick erscheint es ja unvereinbar: Die naturwissenschaftlich orientierte westliche Medizin mit ihrem Bestreben, ursächliche Zusammenhänge herzustellen und die Dinge nach Möglichkeit zu messen oder zu wägen, und die jahrtausende alten östlichen Heilkünste, die sich nicht an Krankheitsbildern orientieren, sondern am Bewahren der Gesundheit und die Hauptursache für Krankheit in Disharmonien auf energetischer Ebene sehen.
Immer mehr beginnt sich aber die Erkenntnis durchzusetzen, dass die Nutzung beider Systeme viele Vorteile bietet: Vor allem für Patienten ist es schließlich kaum erheblich, ob Ost- oder Westmedizin, wenn das Leiden nur verschwindet oder gelindert wird. Nun beginnen auch immer mehr aufgeschlossene Wissenschafter und Ärzte, sich für eine Integration östlichen Heilwissens in den westlichen Medizinkanon zu engagieren.
Fr. Dr. Prem setzt dann auf die TCM, wenn sie in diesem Bereich deutlich überlegen scheint: „Der chinesischen Medizin liegt ein völlig anderes Denkmodell zugrunde als der Schulmedizin. Hier wird der Mensch mit all seinen Eigenheiten gesehen. Durch ausführliches Erfragen der Krankheitsgeschichte, der Lebensumstände, Ernährung etc. kann zusammen mit Pulsdiagnostik und Störherdsuche das individuelle Ungleichgewicht erkannt werden".
Allerdings kann die chinesische Medizin nur ordnen was gestört ist, an Zerstörtem kann sie nichts ändern. Dort, wo die dringende Notwendigkeit zu einer Operation vorliegt, hören die Möglichkeiten der Traditionellen Chinesischen Medizin auf.


Öffentliches Patientenseminar

Schönheitsoperation oder medizinische Notwendigkeit?

- Nasennebenhöhlenentzündung
- Behinderte Nasenluftpassage
- Schnarchen
- Kosmetische Nasenkorrekturen

Korrekturen an der Nase gelten heutzutage als Chic und werden von den meisten Menschen als eine reine Schönheitsoperation angesehen. Aber dass dieser Eingriff auch einen medizinischen Grund haben kann, der unbedingt durch einen chirurgischen Eingriff behoben werden muss, ist vielen Menschen gar nicht bekannt.

Die eingeschränkte Nasenatmung
Jede 3te Operation an der Nase ist zwingend notwendig und hat nichts mit einem Schönheitswahn zu tun. Die Patienten, die über einen Luftmangel klagen, haben meist keine Alternativen. Dies kann an vergrößerten Nebenhöhlen, Nasenmuscheln oder an einer krummen Nasenscheidewand liegen. Zum Beispiel kann Die Nasenscheidewand schief oder zu eng gewachsen sein. Die Lebensqualität dieser Menschen ist somit massiv eingeschränkt. Eine Nasenoperation kann in den meisten Fällen eine enorme Verbesserung erbringen. Denn wer nur schlecht oder sogar nur kaum Luft durch die Nase einatmen kann, traut sich meistens nicht, eine Sportart auszuüben.

Chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen
Bei einer Entzündung, Vereiterung oder Wucherung in den Nasennebenhöhlen, kann eine Operation zur Behandlung erforderlich werden. Zu den Nasennebenhöhlen gehören die Kieferhöhlen, die Stirnhöhlen, die vielen kleinen Siebbeinzellen sowie die Keilbeinhöhlen. Die Nasennebenhöhlen sind mit Schleimhaut ausgekleidete und im Normalfall mit Luft gefüllte Hohlräume, die mit der Nasenhöhle über kleine Öffnungen in Verbindung stehen. Meist ist bei Krankheiten in den Nasennebenhöhlen, z. B. einer Entzündung (Nasennebenhöhlenentzündung, Sinusitis), die Verbindung verlegt oder verengt. Die Luft kann dann nicht mehr genügend zirkulieren, und Sekret kann nicht mehr ausfließen. Die Verlegung eines Verbindungskanälchens kann durch Schleimhautanschwellung (z. B. bei Allergien oder Entzündungen), anlagebedingtem Platzmangel (z. B. zu großen Nasenmuscheln) oder Wucherungen (Polypen) bedingt sein. Ebenso kann auch bei normalen Verbindungsöffnungen oftmals eine Schleimhautentzündung aus der Nasenhöhle in die Nebenhöhlen übertreten. Auch können sich in den Nasennebenhöhlen Polypen bilden, die dann herausoperiert werden können.

Nasenoperation gegen Schnarchen
Eine Operation an der Nase kann manchmal der letzte Ausweg für Menschen sein, die schnarchen. Wenn alle Mittelchen aus der Apotheke nichts genützt haben und das gute Ohropax nicht mehr helfen kann, dann muss man über Alternativen nachdenken - im Härtefall eben eine Nasenkorrektur.Dieser Eingriff hört sich erst einmal übertrieben an, wenn es „nur“ um das Schnarchen geht, allerdings müssen Sie auch an die großen Belastungen denken, die ein schnarchender Menschen für sich selbst und seine Mitmenschen darstellt. Im Schlaf tanken wir Kraft für den Tag, wir können uns erholen und entspannen- also im Normalfall zumindest. Ein schnarchender Bettgenosse oder auch nur ein schnarchender Mitmensch im Nachbarzimmer kann unsere Nachtruhe ungemein stören.

Persönliche Gesichtsharmonie
Da sich unsere Nase nun mal in der Gesichtsmitte befindet, achten wir, wenn wir unseren Mitmenschen betrachten, ob bewusst oder unbewusst, auch auf dessen Nase. Und wenn diese sich nicht in unser Optimalbild einfügt, empfinden wir sie als unangenehm auffallend. Aber meist ist das Problem mit der Nase ja nicht, dass andere Menschen damit unzufrieden sind, sondern, dass der Mensch selbst mit seiner Nase ein Problem hat. Im schlimmsten Fall können starke Störungen des Selbstbewusstseins die Folge sein. Und da beginnt dann meinst der Teufelskreis. Wenn sich ein Mensch so unglücklich fühlt mit seinem Äußeren, dann beginnt er sich zurück zu ziehen und sich von seinen Mitmenschen abzuschotten.

Kosmetische Nasen OP
Eine kosmetische Nasen-Operation kann verschiedene Teilbereiche umfassen, zum Beispiel die Entfernung eines unerwünschten Höckers oder die Verfeinerung der Nasenspitze. Ziel der Behandlung ist es, ein harmonischeres Gesamtbild zu erzeugen. Viele Patienten berichten nach abgeschlossenem Eingriff über eine enorme Steigerung Ihres Selbstbewusstseins. Im Zweifelsfall sollten Sie lieber in zwei Operationsgängen Ihre Nase ändern lassen, als in einem großen Schritt eine enorme Veränderung zu erzwingen. Auch bei Freunden und Verwandten ist es besser die langsamere Variante zu wählen, denn so können sich alle nach und nach an Ihr neues Äußeres gewöhnen.Ein Eingriff an Ihrem Körper ist und bleibt eine ernste Angelegenheit, in vielen Fällen ist es für den Patienten ein ganz neues Körpergefühl und eine Verbesserung der Lebensqualität. Sie können das gleiche Erlebnis haben - informieren Sie sich in unserem Patientenseminar über die Möglichkeiten, die Ihnen offen stehen.


Öffentliches Patientenseminar

Habe ich eine Erkältung oder eine Grippe?

Und mancher fragt sich verunsichert:
• Was ist eine Erkältung oder habe ich gar schon eine Grippe?
• Was ist das Besondere an der Schweinegrippe und warum verläuft sie manchmal tödlich?
• Wie stärke ich mein Immunsystem?
• Wann ist eine Schutzimpfung sinnvoll?
• Wie sieht eine Therapie-Kombination von Schulmedizin und TCM
·· (Traditionelle Chinesische Medizin) aus?
• Gibt es ein „ganzheitliches“ Behandlungskonzept?

Unser Patientenvortrag soll Betroffene über die Zusammenhänge der Erkrankungen aufklären und über neue Behandlungsmöglichkeiten informieren. Im Anschluss besteht ausreichend Zeit, der Referentin Fr. Dr. Prem persönliche Fragen zu stellen.

Was ist nur eine “Erkältung“?
sie ist eine einfache Infektion der oberen Atemwege. Nase, Ohren, Hals, Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien könnten betroffen sein. Übertragen werden die Viren im Wesentlichen über die Luftwege oder durch direkten Kontakt, zum Beispiel Händedruck. Gewöhnlich kann das Immunsystem den Angriff der Viren abwehren. Chronische Erkrankungen wie Krebs oder Blutarmut, aber auch Stress und Kummer könnten das Immunsystem aber schwächen.

Was ist eine „Grippe“?
sie ist eine spezielle Form der Virusinfektion - durch den Influenzavirus verursacht. Die Symptome werden dabei erst mehr als eine Woche nach der Infektion auftreten. Dabei geraten Viren ins Blut, weil die lokalen Abwehrmechanismen nicht ausreichen.
Neben den körperlichen Symptomen, wie starkes Schwitzen und Schüttelfrost kann es zu einem Fieberanstieg bis 40° Grad kommen; einhergehend mit Kopf,- Glieder,- Husten- und Halsschmerzen und natürlich einer „Abgeschlagenheit“.

Was ist das Besondere an der Schweine-Grippe und warum kann sie tödlich verlaufen?
Der Erreger der Schweinegrippe ist ein Grippevirus vom Typ Influenza A. Die Influenza A-Viren werden anhand zweier bestimmter Oberflächenmerkmale eingeteilt. Das Schweinegrippe-Virus gehört zum Subtyp H1N1.
Die „neue Grippe“ lässt sich anhand der Symptome nicht von einer normalen Grippe unterscheiden. Zu den Anzeichen einer Influenza zählen ebenfalls Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten und Halsschmerzen. Ein Teil der Patienten leidet auch unter Erbrechen oder Durchfall.
Wer glaubt, sich mit der „neuen Grippe“ angesteckt zu haben, sollte den Kontakt zu anderen Menschen meiden.
Medikamente gegen Grippe sind verschreibungspflichtig. Sie wirken nur, wenn sie sehr früh – also innerhalb von zwei Tagen nach Beginn der Symptome –· eingesetzt werden. Daher sollte beim Verdacht auf Schweinegrippe zügig ein Arzt aufgesucht werden. Er kann nach der Diagnose entsprechende Medikamente verordnen.

Wie stärke ich mein Immunsystem?
Zur Sicherheit sollte jeder, der die genannten Symptome bei sich feststellt, zum Arzt gehen. Besondere Vorsicht sei bei Risikogruppen wie Schwangeren, Kindern unter fünf Jahren und Patienten mit chronischen Erkrankungen geboten. Nicht minder fahrlässig wäre die Anwendung von Virushemmern bei einfachen Erkältungen, da hier die Gefahr besteht, dass sich vermehrt Resistenzen ausbilden. Nach einer neuen Studie der US-Gesundheitsbehörde ist die Zahl der Grippeerreger, die gegen die vorhandenen Medikamente resistent sind, in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Darüber hinaus sollten Grippekranke möglichst viel trinken, nicht rauchen und körperliche Anstrengungen meiden.

Wann ist eine Schutzimpfung sinnvoll?
Bei den Impfstoffen für die Grippe-Saison im Winter 2010/11 wurde der Erreger der Schweinegrippe gleich mitberücksichtigt. Eine separate Impfung gegen Schweingrippe ist also nicht mehr notwendig, es genügt die normale Schutzimpfung gegen Influenza. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt diese Impfung unter anderem für folgende Gruppen:
• Menschen über 60 Jahre
• Personen, die an bestimmten chronischen Krankheiten leiden (zum Beispiel der Atemwege, der Niere, Leber, des Stoffwechsels oder des Herz-Kreislaufsystems)
• Medizinisches Personal (zum Beispiel Ärzte, Krankenschwestern, ...) mit Patientenkontakt und Bewohner von Pflegeheimen
• Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, unter bestimmten Bedingungen auch schon früher

Wie sieht eine Therapie-Kombination aus Schulmedizin und Traditioneller-Chinesischen-Medizin aus?
Gibt es ein ganzheitliches Behandlungskonzept?

Die TCM bietet ein umfassendes Konzept, um Erkältungen und deren Folgen zu behandeln. Sie ermöglicht dem Körper einen Weg zu finden, die krankmachenden Faktoren wieder zu eliminieren und hilft durch Konstitutionsbehandlung und Ernährungsberatung auch mit, die Abwehr des Körpers zu stärken, um so prophylaktisch die Anfälligkeit für neuerliche Infekte zu verbessern.Nach chinesischer Auffassung durchläuft eine Erkältung verschiedene Stadien. Im Frühstadium treten typische Symptome wie Halskratzen, ein erstes Frösteln, häufiges Niesen auf. In einer nächsten Phase dringt der pathogene Faktor tiefer in den Körper ein und es kommt zu Husten, Schnupfen, Fieber. Ziel der TCM ist es, Krankheitsentwicklungen frühzeitig zu erkennen, mit therapeutischen Impulsen die sich anbahnenden Abweichungen zu korrigieren und die Balance wiederherzustellen. Bei einem gesunden Menschen ist das „Qi“ (Lebensenergie) in harmonischem Fluss, die Funktionen der Organe sind ungestört und kräftig, der Körper kann die pathogenen Faktoren abwehren. Durch Stress, Überarbeitung, unregelmäßiges Essen, emotionale Belastungen etc. schwächen wir das Qi des Körpers und es entsteht ein momentanes Ungleichgewicht zwischen dem schädlichen Einflüssen und dem Qi des Körpers. So kann bei einem stark geschwächten „Qi“ bereits ein kleiner schädlicher Faktor eine Erkältung auslösen.


Neue Therapiemöglichkeiten bei Tinnitus, Schwindel und Hörstörungen

Erfolgreiche Kombinationsbehandlung von Schulmedizin und TCM
(Traditionelle Chinesische Medizin)··

Patientenmesse mit Patiententenkongress
Messe Essen - Messehalle 3 - Eingang West
Norbertstrasse, 45131 Essen·

Referentin: Frau Dr. Brigitte Prem, HNO Fachärztin, Düsseldorf

Der Patientenvortrag soll Betroffene über die Zusammenhänge der Erkrankungen aufklären und über neue Behandlungsmöglichkeiten informieren. Im Anschluss besteht ausreichend Zeit für persönliche Fragen.

Tinnitus, Schwindel und Hörstörungen haben sich zu den neuen Volksleiden des 21. Jahrhunderts entwickelt und die Tendenz ist leider steigend. Besonders alarmierend ist hier die Tatsache, dass die Betroffenen immer jünger werden. Ein großes Problem ist die ständig zunehmende Geräuschkulisse beispielsweise im Straßenverkehr, auf Tanzveranstaltungen und die heute so übliche Dauerbeschallung mit MP3-Playern. Aber auch eine vermehrte seelische Anspannung in Beruf oder auch Freizeit schlägt vielen Betroffenen auf die Ohren, und sehr oft sind hier Frauen betroffen. In Folge dessen nimmt die Schwerhörigkeit zu, auch Ohrgeräusche und Schwindel treten öfter auf. Doch was kann man dagegen tun?

Tinnitus
Es brummt oder klingelt im Ohr, auch ein Piepen tritt oft auf. Wer Glück hat, der hat diese Geräusche nur auf einem Ohr, oft sind aber auch beide Ohren betroffen. Geschätzte acht Millionen Deutsche haben heute mehr oder weniger oft Ohrgeräusche, rund eine Million davon muss sich in ärztliche Behandlung begeben. Zu den Auslösern zählen Lärm, Stress und Gefäßverkalkung, aber auch Probleme mit der Halswirbelsäule können auslösend sein.
Jeder hat es schon einmal gehabt, es piept im Ohr. Das ist auch nicht weiter schlimm, wenn es nicht zu einem Dauerton wird. Dann sollte man umgehend zum Arzt gehen, denn gerade in den ersten drei Monaten sind die Heilungschancen sehr gut. Halten diese Geräusche länger als sechs Monate an, dann gelten sie als chronisch und die Behandlung wird schwierig. Die erste Hilfe sind hier Infusionen mit Kortison oder auch Blut verdünnenden Mitteln. Die Sauerstoffversorgung im Innenohr wird gesteigert, so können sich die Hörzellen wieder erholen. Das Phantomgeräusch Tinnitus ist eine Hörempfindung, die nicht durch ein akustisches Signal ausgelöst wird. So gibt es derzeitig einige neue Behandlungsstrategien, die im Vortrag detailliert vorgestellt werden.·

Schwindel
Gleichgewichtsprobleme äußern sich vielfältig. Schwindelgefühle zählen zu den Kernsymptomen zahlreicher Störungen und Erkrankungen. Wer unter Schwindel leidet, ist kein Einzelfall. Jeder zehnte Patient beim Hausarzt klagt über Schwindelgefühle. Bei den älteren nehmen Störungen im Gleichgewichtssystem dann noch einmal deutlich zu.

Schwindel ist ein Alarmzeichen des Gehirns, ein Hinweis darauf, dass eine Störung im engeren oder weiteren Bereich des Gleichgewichtssystems vorliegt. Außergewöhnliche, aber an sich harmlose Reize wie etwa eine schnelle Karussellfahrt können das System kurzfristig irritieren, unterschiedliche Krankheiten jedoch seine Funktion auch nachhaltig beeinträchtigen. Dazu gehören Erkrankungen im Innenohr und im Gleichgewichtszentrum im Gehirn ebenso wie Nervenentzündungen, Herz-Kreislauf-Störungen, Stoffwechselerkrankungen, Halswirbelsäulenprobleme oder psychische Leiden. Auch natürliche Abnutzungserscheinungen im Alter spielen eine Rolle. Die große Palette möglicher Auslöser zeigt, wie sehr das Funktionieren unserer Balance von der Gesundheit anderer Körpersysteme abhängig ist.

Hörstörungen und Hörsturz
Auch der Hörsturz ist heute weit verbreitet. Wenn sich das Radio anhört, als wäre es in Watte gepackt, oder man das Telefonklingeln nicht mehr hört, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass man einen Hörsturz erlitten hat. Meistens tritt dieser Verlust des Hörvermögens einseitig auf und ist auch oft von Ohrgeräuschen und Schwindel oder Druckgefühlen im Ohr begleitet. Wodurch dieser Hörsturz wirklich ausgelöst wird, darüber ist sich die Wissenschaft noch nicht wirklich klar geworden. Die Betroffenen sind aber immer sehr stark seelisch angespannt, dadurch werden die Blutgefäße von den Stresshormonen eng gestellt, und so wird das Innenohr vorübergehend nicht ausreichend durchblutet. Wer nicht nach 24 Stunden einen HNO-Arzt aufsucht geht das Risiko ein, den raschen Behandlungserfolg aufs Spiel zu setzen.

Kombination der Schul- mit der Komplementärmedizin
Auf den ersten Blick erscheint es ja unvereinbar: Die naturwissenschaftlich orientierte westliche Medizin mit ihrem Bestreben, ursächliche Zusammenhänge herzustellen und die Dinge nach Möglichkeit zu messen oder zu wägen, und die jahrtausende alten östlichen Heilkünste, die sich nicht an Krankheitsbildern orientieren, sondern am Bewahren der Gesundheit und die Hauptursache für Krankheit in Disharmonien auf energetischer Ebene sehen.
Immer mehr beginnt sich aber die Erkenntnis durchzusetzen, dass die Nutzung beider Systeme viele Vorteile bietet: Vor allem für Patienten ist es schließlich kaum erheblich, ob Ost- oder Westmedizin, wenn das Leiden nur verschwindet oder gelindert wird. Nun beginnen auch immer mehr aufgeschlossene Wissenschafter und Ärzte, sich für eine Integration östlichen Heilwissens in den westlichen Medizinkanon zu engagieren.
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